Lebererkrankungen – Nicht nur im Alter ein Risiko?

Lebererkrankungen waren in den vergangenen Jahren eher ein Risiko für ältere Menschen. Doch diese Situation hat sich mittlerweile deutlich verändert. Immer mehr junge Menschen erkranken mittlerweile an der Leber, teilweise ohne es selbst direkt zu bemerken. Erst bei Untersuchungen kommen dann diese Ergebnisse zu Tage, was natürlich die Behandlung der jeweiligen Erkrankung deutlich erschwert. Doch warum besteht gerade heut zu Tage ein erhöhtes Risiko für junge Menschen und warum hat sich diese Situation überhaupt so entwickelt? Die Frage soll im anschließenden Text einmal näher betrachtet werden.

Warum besteht ein erhöhtes Risiko mittlerweile auch bei jungen Menschen?

Lebererkrankungen können auf die unterschiedlichsten Art und Weisen entstehen. Oftmals handelt es sich dabei aber um einen erhöhten Konsum von Stoffen, wie beispielweise Alkohol. Genau dieser Faktor ist es auch, warum heut zu Tage das Risiko einer Erkrankung, speziell bei jungen Menschen deutlich höher geworden ist. Der Konsum von Alkohol beginnt heut zu Tage schon in frühen Jahren, mit beispielsweise 13 oder 14 wird heimlich Alkohol konsumiert. Eine Art Gruppenzwang der hier entstanden ist, um „cool“ zu sein. Doch das der Alkohol gerade in diesem Alter eine extrem schädliche Wirkung auf die Leber hat, ignorieren viele Kids oder es ist ihnen gar nicht erst bekannt. Somit steigt natürlich das Risiko noch einmal deutlich, da viele junge Menschen weit über dem Konsum liegen, den ihr Körper verarbeiten kann. Das bedeutet natürlich auch gleichzeitig, dass der Körper hier früh überlastet wird und gerade die Leber einen bleibenden Schaden davon trägt. Das führt dazu, dass die Erkrankung der Leber sehr schleichend voran geht. Viele junge Menschen bemerken gar nicht, dass sie bereits an einem Leberschaden leiden. Die Symptome dafür treten hier meist erst später auf, wenn die Situation schon an einem kritischen Punkt angekommen ist. Auch das stellt natürlich ein zusätzliches Problem dar, wenn es dann um die Behandlung des Patienten geht.

Sind Lebererkrankungen lebensbedrohlich?

Lebererkrankungen müssen nicht immer lebensbedrohlich sein, wenn man diese frühzeitig erkennt und demnach auch behandeln kann. Sollte eine Erkrankung jedoch nicht festgestellt werden oder vom Patienten ignoriert werden, dann kann dies zu einer ernsthaften Problematik werden. Ist eine Leber erst einmal erkrankt, so ist auch ihre Funktion eingeschränkt. Das heißt, konsumiert man dann im gleichen Maße beispielsweise Alkohol weiter, so kann dies in kürzester Zeit zum Leberversagen führen. Diese Situation ist dann natürlich lebensbedrohlich. Prinzipiell kann man hier jedoch von allen Krankheiten sprechen. Jede Krankheit, die nicht behandelt wird kann irgendwann lebensbedrohlich sein. Daher ist es auch immer zu empfehlen, bei Symptomen oder Beschwerden sofort einen Arzt aufzusuchen, um nach den Ursachen zu forschen. Besonders bei der Leber sollte man hier doppelt empfindlich sein, was typische Anzeichen für eine Erkrankung angeht. In diesem Fall macht es mehr Sinn lieber einmal mehr zum Arzt zu gehen, als einmal zu wenig. Denn oftmals ist es so, dass genau dieser eine Gang zu wenig, dann der Punkt ist warum eine Krankheit nicht schon im frühen Stadium erkannt und behandelt werden konnte. Um diese Problematik gleich vorweg aus dem Weg zu räumen, ist also der Gang zum Arzt immer zu empfehlen.

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