Geschlechtskrankheiten – wie vermeiden und was tun

Jede Krankheit ist eine Belastung für den Betroffenen und fordert zum Teil auch die Angehörigen und Freunde stark. Schließlich wird das gesamte Umfeld stark beansprucht, die Nerven werden strapaziert und die körperlichen Kräfte sind gefordert. Jede Behandlung ist langwierig, der gewünschte Erfolg stellt sich nicht immer oder zumindest nicht gleich ein. Dennoch ist Durchhaltevermögen gefragt. Denn eine positive Lebenseinstellung ist wichtiger, als man vielleicht auf dem ersten Blick vermutet. Am besten ist jedoch die Vorsorge, so weit wie möglich. So lassen sich manche Geschlechtskrankheiten verhindern und man erspart sich viel Anstrengung, Leid und Therapien. Auch beim Bemerken erster Symptome sollte möglichst schnell reagiert werden. Der Körper sendet bewusst Alarm-Signale, die maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass eine Gefahr ausgeht. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Problematik verbessert die Situation und ist eigentlich wünschenswert. Die Krankheiten wurden schon vor Jahrhunderten registriert und Mittel zur Bekämpfung werden gesucht. Eine medizinische Prophylaxe ist leider nur bedingt und nicht ausreichend vorhanden. Ärmere Länder mit einer hohen Bevölkerungsdichte sind von den Geschlechtskrankheiten im besonderen Maß betroffen. Oftmals ist nicht nur die medizinische Versorgung schlecht, da die erforderlichen Mittel einfach zu knapp sind. Auch die Aufklärung ist mitunter mangelhaft. Rituelle, traditionelle und spirituelle Handlungen und Vorschriften erschweren die Situation zusätzlich.

Häufige Symptome:

– Ausfluss
– Geschwollene Lymphknoten
– Brennen beim Wasserlassen
– starker Juckreiz
– Brennen in der Scheide
– Fieber oder erhöhte Temperatur
– Geschwollene Lymphknoten
– teilweise Gliederschmerzen
– Hautausschlag und Rötungen
– Unterleibsschmerzen

Den Arzt konsultieren

Treten diese Symptome verstärkt oder über einen längeren Zeitraum auf, ist konsequentes Handeln unvermeidbar. Nur so besteht die Chance, dass der Krankheit der Kampf angesagt wird. Spezielle Untersuchungen schaffen Klarheit und lassen eine Bestimmung der Geschlechtskrankheit zu. Bei Fragen sollte zudem nicht gezögert werden. Falsche Scham oder Ängste sind also definitiv unerwünscht. Stehen Sie offen zur Erkrankung und machen Sie das Beste daraus. Der bewusste Umgang mit der Krankheit ist der beste Weg, die Situation in den Griff zu bekommen.

Die Vorsorge nicht unterschätzen

Es ist besonders wichtig, dass man die erforderliche Hygiene beachtet und gewissenhaft agiert. In einer festen Partnerschaft mit ausschließlich einem Sexualpartner ist das Risiko einer Infektion entsprechend geringer. Da es sich in erster Linie bei den Geschlechtskrankheiten um sexuell übertragbare Krankheitserreger handelt, sollte vernünftig vorgegangen werden. Wer also seine Partner öfter wechselt, muss verantwortungsbewusst sein. Bei einer Erkrankung ist es nur fair und zu erwarten, dass der Partner unterrichtet wird. Kondome sollten selbstverständlich sein. Eine ausreichende körperliche Hygiene ist natürlich wünschenswert. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass die Erkrankungen weiterhin ansteigen. Derzeitig ist in diese Richtung ein Trend nach oben zu beobachten. Da sich jedoch immer mehr Menschen bewusst dazu entschließen, die Erkrankung zu thematisieren, sinkt die Angst vor Ausgrenzung oder Stigmatisierung. Auch die Öffentlichkeitsarbeit ist also ein wichtiger Punkt zur Vorsorge, der verdeutlicht, dass ein offener Umgang wichtig ist. Es gibt Selbsthilfegruppen, Themenabende und Projekte. Auch Schulen und Pädagogen informieren über Geschlechtskrankheiten und den richtigen Umgang. So können sich schon die Schüler auf Gefahren vorbereiten und werden mit der Thematik konfrontiert. Schon allein die Auseinandersetzung ist wichtig und sollte auch weiterhin gefördert werden. Verschweigen und missachten ist dagegen kontraproduktiv und ist deshalb nicht wünschenswert.

 

 

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